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Hier können Sie das Konzept des Kinderladens LOTTE & MAX als PDF herunterladen.
Kinder sind von Natur aus neugierig und unternehmungslustig. Diese Ursprünglichkeit möchten wir den Kindern erhalten, indem wir ihnen einen Rahmen / eine Umgebung im Sinne der Montessori-Pädagogik schaffen, wo sie sich frei und selbstbestimmt entwickeln können.

Selbstbestimmung bedeutet für uns, dass jedes Kind aus eigenem Antrieb heraus in einer vorbereiteten Umgebung entscheidet, was, wie lange und mit wem es etwas tun möchte. Die individuelle und situationsbedingt freie Auswahl der eigenen Betätigung muss gegeben sein. Es soll angeregt werden, Dinge selbst auszuprobieren und zu üben. Mit einfach strukturiertem Montessori-Material kann das Kind selbstständig vom „Greifen zum Begreifen“ kommen, etwas erkennen und selbständig kontrollieren. Im Kinderladen bekommen die Kinder dazu Anregung aus ihrer Umgebung durch Arbeits-, Natur- und Spielmaterialien. Diese sind bewusst nach didaktischen Kriterien ausgewählt. Die Kinder können sich mit den Materialien ohne das bestimmende Eingreifen des Erwachsenen beschäftigen. Die Pädagogen gewährleisten in der Freiarbeitszeit eine kontinuierliche Begleitung der Kinder bei der Arbeit mit den Montessori-Materialien.

Das Leben mit seinen vielen Aspekten, zum Beispiel Zeit und Jahreslauf, Farben, Kulturen, Gefühle erschließen sich die Kinder unter anderem durch Projektarbeit. Mit Hilfe vielseitiger Angebote werden die Themen auf den verschiedenen Ebenen für alle Sinne erfahrbar gemacht.
Auch mit kontrollierbaren natürlichen Gefahren werden die Kinder konfrontiert. Durch das Erkennen von Gefahren werden Kinder verantwortungsbewusst im Umgang mit diesen. Der Umgang mit Streichholz und Kerze mit einer Betreuungsperson beispielsweise stillt den kindlichen Erfahrungsdrang, verdeutlicht aber auch die Gefahr, welche von Feuer ausgehen kann.

Der von Maria Montessori geprägte Satz „Hilf mir es selbst zu tun“ ist in unserer Arbeit einer der wichtigsten Leitgedanken. Daraus resultiert wiederum die Förderung von Eigenständigkeit, die das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein der Kinder stärkt.
Die Orientierung am Kind in einer liebevollen und herzlichen Atmosphäre steht dabei im Vordergrund.

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Vermittlung von Achtung und Respekt vor sich selber, vor Anderen und der Natur in all ihren Formen, sowie der sorgsame Umgang mit Gegenständen, Materialien und Lebensmitteln. Durch die tägliche aktive Auseinandersetzung des Kindes mit anfallenden Arbeiten und Aufgaben gelangt das Kind zu Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Unabhängigkeit.

Aus Respekt vor seiner Persönlichkeit verfügt jedes Kind über ein Eigentumsfach, in dem es private Dinge, die ihm wichtig sind, aufbewahren kann und zu dem auch die Betreuer und Eltern nur mit Zustimmung des Kindes Zugriff haben.

Zum Leben gehören Grenzen und daraus folgend Regeln, die dafür da sind, den Einzelnen und jede Gruppe zu schützen, ihnen Halt und Orientierung zu geben. Zu den bestehenden Regeln werden sich aus der Gruppe heraus weitere entwickeln. Sie sind ein wichtiger Bestandteil für das Leben in dieser Gemeinschaft und fördern die soziale Kompetenz der Kinder.
Die Einhaltung von Grenzen und Regeln wird nicht durch Zwang und Druck erreicht, sondern durch nochmaliges Deutlichmachen und im Wiederholungsfall durch der Situation angemessene Konsequenzen. Die Kinder lernen Rücksichtnahme untereinander, sowie Rücksicht auf die Eigenheiten und Bedürfnisse des anderen zu nehmen.

Regeln und Grenzen müssen von Eltern, Betreuern und Besuchern gleichermaßen eingehalten und respektiert werden.

Durch Integration von Kindern mit geistigen und / oder körperlichen Beeinträchtigungen wird das achtsame Miteinander gefördert und Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen gestärkt.

Zum Umgang miteinander gehört auch die Begrüßung und Verabschiedung einer betreuenden Person.

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